Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat heute entschieden, dass Internetnutzer ihr drahtloses Netzwerk (Wireless LAN) mit einem eigenen Passwort verschlüsseln müssen. Fehlt diese Sicherung, so muss der Besitzer des Netzwerkes im Falle einer illegalen Nutzung eine Strafe in Höhe von 100 Euro zahlen.
Mit diesem Urteil hat der Bundesgerichtshof die Unterlassungsansprüche der Musikindustrie gestärkt. Gleichzeitig lehnten die Bundesrichter aber Schadenersatzzahlungen des WLAN-Betreibers ab.
Den Inhaber des Netzwerkes nämlich trifft laut dem Urteil keine Schuld, wenn dieser während dem unbefugten Zugriff abwesend, zum Beispiel im Urlaub, war.
Quelle: http://www.tlz.de/startseite/detail/-/s ... 1669290580
Gott sei dank wurde das Urteil nicht ganz zu Gunsten der Musikindustrie ausgelegt. Denn ich möchte nicht wissen wie viele Unwissende Leute da draussen mit ihrem W-Lan im Netz surfen und nicht wissen ob ihr Netz überhaupt passwortgeschützt ist oder nicht. 100€ sind schmerzhaft, aber notfalls noch verkraftbar. Man sollte dann jedoch zum Urteil auch fachliche Hilfe anbieten, da ich z.B. in meinem Bekanntenkreis einige Leute habe, die sich mit Computern nur soweit auskennen, dass sie ihn an und aus machen
können und wissen wo Solitär ist.
![]() |
||
W-Lan Nutzer müssen Passwort einbauen
Re: W-Lan Nutzer müssen Passwort einbauenfinde ich absolut richtig. denn wer weiß,was noch so für kriminelle machenschaften über so einen ungesicherten w-lan anschluss laufen, da sind illegale downloads noch das geringste problem.
das sicherste ist immer noch, dass man anstatt w-lan, ne kabelverbindung zwischen pc und router/modem nutzt.
Re: W-Lan Nutzer müssen Passwort einbauenDie eigene Haustür oder das eigene Auto schliesst man ja auch ab. Genauso muss man auch das WLAN sichern. Tut man es nicht sichern, dann muss man mit den Konsequenzen rechnen. Genauso ist und sollte es auch mit offenen WLAN Netzen sein. 100 € ist wenig, wenn man bedenkt, was man damit alles anstellen kann.
Nur WLAN schützen reicht auch nicht aus. Eine anständige kostenpflichtige Schutzsoftware für den PC ist ebenfalls ein muss. Hinterher sind die möglichen Kosten zu hoch. :easy2: Nur sind ja sehr viele Personen auf dem "Geiz ist geil" tripp und hinterher heulen die Leute rum, weil Daten ausspioniert worden sind oder PC unbrauchbar wird. ![]()
Re: W-Lan Nutzer müssen Passwort einbauenGanz klar, wer sein WLAN nicht schützt oder die originalen Passwörter nicht ändert, ist selbst schuld und mit 100,-€ noch gut bedient! :nana:
Bei meinem Router ist zwar das WLAN aktiviert (um auch auf dem Klo mit dem Laptop in die SB spammen zu können Was meine Rechner angeht, so sind diese zum einen durch die Hardware-Firewall des Routers, der jeweiligen Windows-Firewall, Avira und Spybot geschützt. Nebenbei läuft ja auch der Pishing-Filter des IE. Das muß einfach reichen!
Re: W-Lan Nutzer müssen Passwort einbauenHier könntest Du noch zusätzlich -wie bei mir daheim - die MAC-Adressenfilterung einschalten! Ansonsten kann ICH es nicht verstehen, wie man sein Netz NICHT "abschließen" kann... Mads Beispiel mit dem Auto oder der Haustür finde ich da sehr passend. Aber auch in meinem Bekanntenkreis sind so Leute dabei, wie die, die Richthofen kennt. Ich dachte ja erst wir haben den gleich Bekanntenkreis, aber "meine" Bekannten sind dann doch etwas schlauer als die von Richthofen: die wissen auch noch das man mit dem IE ins Internet kann |
||



