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Re: EA: Von einem Irak-Shooter zu MoH und Taliban-Kämpfern

Verfasst: Mi 11. Aug 2010, 13:13
von Borderliner71
e4sy hat geschrieben:Findet ihr die Tatsache als Taliban zu spielen zu provokant?
Nöö! Wieso auch? Ob ich nun einen Soldaten der US-Armee spiele, einen Soldaten der VR-China, einen MEC-Soldat (ich nehme mal Bf2 zum Vergleich) oder einen Taliban, macht doch keinen Unterschied! Gerade den MEC-Soldat aus Bf2 hätte man ja durchaus schon als irakischen Soldat ansehen können.

Es ist ein Spiel! Man man man... Sollte es mich aufregen, wenn ich bei einer Zugsimulation einen "Bahner" spiele, und dabei eine Hochgeschwindigkeitsunfall mit dem ICE produziere? Bin ich dann ein Pro-Eschede-Verfechter und stehe darauf Massenmord zu betreiben? Wenn ich den ollen Space-Shuttle-Simulator auf dem Amiga zocke und das Teil beim Start crasht, werden dann Verschwörungstheoretiker vermuten, ich hätte in den 80ern einen Anschlag auf die Challanger durchgeführt? Junge junge junge, wird Zeit das man (sorry Herr Admin, ich bitte um Verwarnung) manchen Leuten mal "den Stecken aus dem Ar**h zieht"!

Kritische Zocker werden in dem Spielen eines Taliban vielleicht den Konflikt erkennen und diese Krieger anders betrachten. Terror usw. mal außen vor gelassen (das ist falsch und nicht zu rechtfertigen), habt Ihr Euch schonmal Gedanken gemacht, woher diese Wut auf die westliche Welt kommt? Daran sind wir, besonders die Amis selbst schuld! Sie haben die Taliban als Mittel zum Zweck benutzt und dann verachtet. Lug und Trug der amerikanischen Außenpolitik. Es könnte schon Spaß machen, den Amis dafür virtuell (!!!) in den Arsch zu treten.

Die meißten Zocker werden jedoch garkeinen Bezug zu irgendetwas nehmen, denn Ihnen geht es um den virtuellen Sport, um das messen mit anderen Spielern. Ob das nun als Taliban, US-Soldat, oder Hausfrau (Schrubber-Schlacht gab es noch nicht, sollte ich mir patentieren lassen) ist, interessiert dabei nicht.

Klar ist es cool, sich in eine "reale" Person zu versetzen. Schlachten auszutragen und anders ausgehen zu lassen, als sie waren/sein werden. Es geht nur um das Spiel und einen möglichst realistischen Hintergund. Aber nicht um einen politischen Gedanken dabei. Oder muß ich mir Sorgen machen, weil ich mal in irgendeinem Game einen deutschen WW2-Soldaten gespielt habe (gibt es das überhaupt und habe ich das überhaupt? :denk:) und eine Propan-Gas-Flasche (für die Heizung) im Keller stehen habe?

Runter kommen und locker durch die Hose atmen! :D

Re: EA: Von einem Irak-Shooter zu MoH und Taliban-Kämpfern

Verfasst: Mi 11. Aug 2010, 15:41
von FlugFrettche
Und ich stimme dann e4sy wieder zu xD