Dead Island im Hands-on-Test
Verfasst: Fr 10. Jun 2011, 13:30
E3 2011: Dead Island im Hands-on-Test - riesige Spielwelt, coole Atmosphäre, technisch schwach
Wir haben das Zombie- Actionspiel Dead Island auf der E3 2011 gespielt. Publisher Koch Media zeigte einen Vier-Spieler-Koop-Level auf der Xbox 360. Die Spielwelt wird riesig, es gibt viele Zombietypen und ein ausgeklügeltes Waffensystem. Doch technisch ist der Titel noch schwach.

Wir haben Dead Island auf der E3 2011 angespielt. Unseren Hands-on-Test gibt es hier. Auf der E3 2011 haben wir Dead Island angespielt. Eines vorweg: Der Zombie-Titel kommt wohl nicht nach Deutschland. Der Publisher plant allerdings eine lokalisierte Fassung für den österreichischen Markt. Die Macher zeigten einen Vier-Spieler-Koop-Abschnitt. Wir starten in einer Kirche, wo wir mit Überlebenden quatschen, Waffen reparieren und aufrüsten sowie Items kaufen können. Die Mission selbst war nicht ganz klar. Wir mussten irgendwo hin, etwas holen und wieder zurück. Wir haben aber einen Eindruck der Größe des Actionspiels erhalten: die Insel wird riesig, die Spielzeit wird nach Publisher-Angaben 25 Stunden betragen. Dead Island macht richtig Laune, es ist nicht wie Left 4 Dead. Dauernd erwartet man, dass die Musik anschwillt und Zombies heranstürmen, aber es passiert einfach nicht. Es gibt viel weniger, aber mehr unterschiedliche Zombies. Es ist zudem viel schwerer, Zombies zu töten.
Das Waffensystem ist sehr ausgeklügelt. Es gibt ein riesiges Inventar und acht Schnellzugriff-Slots für Waffen. Außerdem können Explosionsmesser, Elektromacheten und Ähnliches gebastelt werden. Charaktere haben unterschiedliche Parameterund können in alle möglichen Richtungen weiter individualisiert werden (Fähigkeiten wie Spitze Waffen, Stumpfe Waffen, Fernwaffen und mehr). Waffen können auch geworfen werden, was ernsthaft Spaß macht - vor allem können in Zombies steckende Waffen wieder herausgezogen werden, egal, ob der Zombie noch steht oder nicht - jedoch beißt sich das etwas damit, dass man Waffen gegen Geld aufwertet.
Das Koop-Gefühl ist noch nicht so, wie wir es uns wünschen würden. Nach Angaben von Koch wird je nach Spielerzahl skaliert, es gibt keine KI-Mitspieler. Dead Island macht Spaß, aber gerade die Technik dürfte vielen Interessierten den Spielspaß trüben. Mal fehlt das Feedback auf Treffer, mal haken die Animationen, grafisch super sieht das Ding auch nicht aus. Wohlgemerkt zeigten die Macher das Zombie-Spiel auf der Xbox 360. Schlecht ist Dead Island bislang nicht, aber es ist auch noch nichts Besonderes. Das Spiel erscheint im August 2011 - wie gesagt, nicht in Deutschland.
Bildergalerie (Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
Wir haben das Zombie- Actionspiel Dead Island auf der E3 2011 gespielt. Publisher Koch Media zeigte einen Vier-Spieler-Koop-Level auf der Xbox 360. Die Spielwelt wird riesig, es gibt viele Zombietypen und ein ausgeklügeltes Waffensystem. Doch technisch ist der Titel noch schwach.

Wir haben Dead Island auf der E3 2011 angespielt. Unseren Hands-on-Test gibt es hier. Auf der E3 2011 haben wir Dead Island angespielt. Eines vorweg: Der Zombie-Titel kommt wohl nicht nach Deutschland. Der Publisher plant allerdings eine lokalisierte Fassung für den österreichischen Markt. Die Macher zeigten einen Vier-Spieler-Koop-Abschnitt. Wir starten in einer Kirche, wo wir mit Überlebenden quatschen, Waffen reparieren und aufrüsten sowie Items kaufen können. Die Mission selbst war nicht ganz klar. Wir mussten irgendwo hin, etwas holen und wieder zurück. Wir haben aber einen Eindruck der Größe des Actionspiels erhalten: die Insel wird riesig, die Spielzeit wird nach Publisher-Angaben 25 Stunden betragen. Dead Island macht richtig Laune, es ist nicht wie Left 4 Dead. Dauernd erwartet man, dass die Musik anschwillt und Zombies heranstürmen, aber es passiert einfach nicht. Es gibt viel weniger, aber mehr unterschiedliche Zombies. Es ist zudem viel schwerer, Zombies zu töten.
Das Waffensystem ist sehr ausgeklügelt. Es gibt ein riesiges Inventar und acht Schnellzugriff-Slots für Waffen. Außerdem können Explosionsmesser, Elektromacheten und Ähnliches gebastelt werden. Charaktere haben unterschiedliche Parameterund können in alle möglichen Richtungen weiter individualisiert werden (Fähigkeiten wie Spitze Waffen, Stumpfe Waffen, Fernwaffen und mehr). Waffen können auch geworfen werden, was ernsthaft Spaß macht - vor allem können in Zombies steckende Waffen wieder herausgezogen werden, egal, ob der Zombie noch steht oder nicht - jedoch beißt sich das etwas damit, dass man Waffen gegen Geld aufwertet.
Das Koop-Gefühl ist noch nicht so, wie wir es uns wünschen würden. Nach Angaben von Koch wird je nach Spielerzahl skaliert, es gibt keine KI-Mitspieler. Dead Island macht Spaß, aber gerade die Technik dürfte vielen Interessierten den Spielspaß trüben. Mal fehlt das Feedback auf Treffer, mal haken die Animationen, grafisch super sieht das Ding auch nicht aus. Wohlgemerkt zeigten die Macher das Zombie-Spiel auf der Xbox 360. Schlecht ist Dead Island bislang nicht, aber es ist auch noch nichts Besonderes. Das Spiel erscheint im August 2011 - wie gesagt, nicht in Deutschland.
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